Hallöchen,
ich habe schon einige Pflegis aus Spanien gehabt und die waren immer mit meinen eigenen Hunden zusammen. Wenn die ankommen, ist es in der Regel ja so, das die einen Transport von 3-4 tagen hinter sich haben. In der Box sieht es dann meistens nicht mehr so gut aus, obwohl die Transporteure die ja auch rauslassen. Aber es kann ja immer was passieren..
Alos, die Hunde sind meistenes eingeschüchert und brauchen erst mal ein paar tage, um sich zurechtzufinden. Ich habe nie, wirklich nie!!!Probleme mit meinen eigenen und den Pflegis gehabt. Ich war aber auch erst draussen und habe den Hunden die Möglichkeit gegeben, auf neutralem Boden den ersten Kontakt herzustellen.Später im Haus war ich die ersten Tage natürlich immer zu Hause, um zu schauen, ob es Probleme gibt.Ich denke, man muss von Anfang an klar machen, wo es lang geht, dann gibt es auch keine Probleme. Bei den geringsten Anzeichen, anknurren oder steif werden, bin ich dazwichen gegangen. Ich hab immer Glück mit den Hunden gehabt.Da ich Hunde beiderlei Geschlechts hatte,kann ich nur sagen, dass sich da tolle Freundschaften entwickelt haben. Und mein Rudel war auch zusammen draussen, wirklich toll.Ich weiss natürlich nicht, ob das immer so gut funktioniert-man sollte sich schon auf die Beschreibung des Tierheimes verlassen können.Ich habe auch einen Hund genommen, den keiner wollte, weil der angeblich bissig war. Kaum aus der Box , hat er erstmal den Pflger gezwickt. OK, Männer mag der nicht.Bei mir war es von Anfang an gar kein Thema. Ich habe ihn auch behalten, weil es schwierig war, ihn zu vermitteln. Er mag keine Kinder, keine Männer und lässt sich eigentlich nur von mir anfassen. Aber ich kann alles mit ihm machen..
So, das zu meinen Erfahrungen. Ich würde immer wieder einen Hunds aus dem Tierschutz nehmen-man sollte sich nur im Klaren sein, das die Hunde ihre Geschichte haben und einfach nicht völlig unbelastet sind. Aber nach einiger Zeit ist es einfach super schön zu sehen, wie die zu normalne Hunden werden!!!
LG Jutta