Wir wußten auch nicht viel davon am Anfang ob nun Züchter oder nicht, Stammbaum oder nicht, aber zum Glück haben wir unseren ersten Bully vom Züchter gekauft, auch wenn er trotzdem leichte Atemprobleme hat. Seitdem ich mich mit der Rasse beschäftigt habe und Ergebnisse von Hobbyzuchten ohne Papiere, wo nur drauflosgepaart wird, gesehen habe, da ist mir Himmelangst geworden. Hunde, die nach 5 min Vollgasgeben, zusammenbrechen, weil sie keine Luft mehr kriegen, die Schaum vom Maul kriegen, die Zunge blau anläuft, die kleinen lieben Augen einen anflehen, ihnen zu helfen, aber die Augen beinahe aus dem Kopf fallen, weil sie rot und geschwollen sind wegen Atemmangel usw. usw.
Ich muss gestehen, ich habe einen Bekannten, der sich so einen Bully gekauft hat. Der Kleine ist mittlerweile 2 Jahre alt und wurde mit 1 Jahr operiert. Er hatte von Anfang an die Probleme, wie oben beschrieben. Aber mein Bekannter meinte, dass er das Geld für die notwendige Operation lieber in sein Auto steckt für irgendwelchen Scheiß, den kein Mensch braucht.
An einem Tag, wo es wieder soweit war, dass der Kleine rumtoben wollte und dann umkippte, hat es mir gereicht. Ich hab meinen Bekannten geschnappt und ihm den Mund zugehalten. Da wir vorher mit dem Hund gespielt hatten, war er auch außer Atem gewesen und konnte somit nur durch die Nase atmen, was natürlich nicht reichte. Da hat er gemerkt, wie beschissen es ist, wenn man Luft braucht und keine kriegt. Die Woche drauf wurde der Kleine operiert und seitdem geht es ihm gut.
Aber muss denn sowas erst sein?
Solchen Vorfällen kann man vorbeugen, wenn man sich für einen gesunden Hund von einem ORDENTLICHEN Züchter entscheidet. Ordentlich deswegen, weil wie schon mehrfach erwähnt nicht jeder Züchter ordentlich ist, nur weil er in irgendeinem Zuchtverband ist.
PS: Danke fürs Lesen.